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Durch den Südwesten der USA (3/3): Von San Francisco durch Kalifornien zurück nach Los Angeles

Unsere Rundreise durch den Südwesten der USA führte uns bereits durch Arizona, Utah und Nevada, wo wir zahlreiche Nationalparks und Naturwunder bestaunen konnten. Das könnt ihr alles in Teil 1 & Teil 2 meines Reiseberichts nachlesen. Der letzte Teil unseres Roadtrips führt von San Francisco durch Kalifornien, wo wir sowohl die Nationalparks Yosemite & Sequoia besuchten, als auch den atemberaubenden Highway 1 an der Küste entlang bis nach Los Angeles fuhren. Hier mussten wir unser Mietauto wieder abgeben und beendeten unsere Rundreise.

Auf der Karte seht ihr unsere komplette Route, die wir gefahren sind. Die rot markierten Punkte sind Teil dieses Beitrags.

If you’re going to San Francisco…

San Francisco hat uns richtig gut gefallen. Die Stadt hat mit seinen schönen Häusern und der Lage in der Bay Area einfach Charme. Hier befindet sich auch das Silicon Valley mit zahlreichen namenhaften Tech Firmen – kein Wunder, dass sie für Mieter die teuerste Stadt der USA ist. Wir haben 3 Nächte in der schönen Stadt verbracht und die Zeit sehr genossen.

Wahrzeichen Golden Gate Brücke

Die Golden Gate Brücke ist natürlich DAS Wahrzeichen von San Francisco. Da wir an unserem Anreisetag von Vallejo Glück mit dem Wetter hatten, sind wir direkt über die rote Brücke nach San Francisco gefahren. Hier gibt es auf beiden Seiten der Brücke Aussichtspunkte, die man gut mit dem Auto erreichen kann. Uns hat die Sicht auf die Brücke vom südlichen Teil in San Francisco am besten gefallen. Hier kann man die Brücke in ihrer ganzen Pracht bewundern, mit den grünen Hügeln der anderen Seite im Hintergrund. Über die Brücke gefahren ist man recht schnell, es lohnt sich deshalb auf jeden Fall, bei den Aussichtspunkten auf beiden Seiten anzuhalten.

Unterwegs in Chinatown

San Franciscos Chinatown ist die größte Chinatown außerhalb Asiens sowie die älteste Chinatown in Nordamerika. In den 1850er Jahren wurde der Stadtteil gegründet. Zu dieser Zeit kamen viele Chinesen über See nach Kalifornien, um vom Goldrausch zu profitieren. Zudem wurden viele günstige Arbeiter aus China in die USA geholt, um beim Bau der transkontinentalen Eisenbahn oder als Minenarbeiter zu helfen. Diese siedelten sich dann in einem nach und nach wachsenden Viertel mit eigenen Strukturen an: eigene Läden, Restaurants und Häuser. So fühlt man sich tatsächlich wie in Asien, wenn man durch das Viertel mit der pagodenartigen Architektur und den unzähligen asiatischen Restaurants schlendert.

Tierische Freunde beim Pier 39

Pier 39 ist wohl der bekannteste Pier in der Bucht von San Francisco. Hier findet man einen ganzjährigen Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften, Restaurants und einem Aquarium. Das größere Highlight sind jedoch die tierischen Bewohner des Piers, die zur Touristenattraktion geworden sind: Kalifornische Seelöwen. 1989 siedelten diese sich auf Anlegestellen am Pier an und sind seitdem dort zu finden. Heute gibt es extra für die Seelöwen errichtete Ruheplätze, die sogenannten Pontons, auf denen sich die putzigen Tiere ausruhen. Es macht total Spaß die Seelöwen zu beobachten, wie sie die Sonne genießen und sich gegenseitig von den Ruheplätzen schubsen, um einen Platz zu ergattern.

Magische Stimmung beim Palace of Fine Arts

Der Palace of Fine Arts befindet sich im Marina District und wurde 1915 errichtet. Als das Gebäude in den 1960ern am Zerfallen war, wurde er durch die Hilfe der Stadt und von Spendern neu errichtet. Zudem wurden viele neue Bäume gepflanzt und Tiere angesiedelt, z.B. Schwäne, Schildkröten, Frösche und Waschbären. Mit seinen Säulen und der großen Kuppel erinnert das Gebäude an eine Tempelanlage in Griechenland und Italien. Es sieht wirklich zauberhaft aus, vor allem in der Nachmittagssonne. Hier kann man durch das tolle Gebäude spazieren und die Seele baumeln lassen.

Kurvenreiche Lombard Street

Die Lombard Street verläuft einmal quer durch San Francisco, der berühmte, kurvenreiche Teil der Straße liegt auf dem Russian Hill und erstreckt sich über einen Block zwischen Hyde Street und Leavenworth Street. Hier war sie mit einem Gefälle von 27% eine der steilsten Straßen der Stadt. Da dies für viele Autos und Fußgänger problematisch war, wurde sie 1922 in Serpentinenform als Einbahnstraße umgebaut. Sie besteht auf einer Distanz von 145m aus 8 Kurven und ist ein beliebtes Fotomotiv. Am Rand verläuft eine Treppe für Fußgänger, die Flächen zwischen den Kurven wurden schön begrünt und mit bunten Blumen bepflanzt. Besonders von unten sieht dieser Teil der Lombard Street so besonders schön aus.

Die bunten Painted Ladies

Painted Ladies sind viktorianische Holzhäuser, die mehrfarbig bunt gestrichen sind und im 19. Jahrhundert erbaut wurden. Der Begriff stammt ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert, als er ein Slang-Begriff für Prostituierte war, da diese sich im Gegensatz zu Damen der Gesellschaft auffällig schminkten. Man findet diese Gebäudereihen nicht nur in San Francisco, sondern auch in anderen Städten der USA, wie New Orleans, St. Louis oder New Jersey. In San Francisco wurden viele der Bauten durch das Erdbeben 1906 zerstört. Die Überbliebenen wurden jedoch restauriert und farbenfroh bemalt, sie gelten heute als wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die bekannten Painted Ladies findet man am Alamo Square Park in San Francisco, von den sonnigen Hügeln des Parks kann man die Sicht auf die bunten schönen Häusern genießen.

Das wohl bekannteste Gefängnis der Welt: Alcatraz

Alcatraz ist eine Felsinsel in der Bucht von San Francisco, auf der sich das bekannte Alcatraz Gefängnis befindet, das heute jedoch als Touristenattraktion dient. Im 19. Jahrhundert wurde die Insel für ein Fort genutzt, in das 1861 ein Gefängnis integriert wurde. Zunächst diente das Fort als Gefängnis für Kriegsgefangene, wurde 1930 jedoch zur Gefängnisinsel umgebaut. Von 1934 bis 1963 war Alcatraz eines der zur damaligen Zeit bekanntesten und berüchtigtsten Hochsicherheitsgefängnisse der USA. Wegen hoher Betriebskosten wurde es schließlich aufgegeben. Durch das kalte Wasser und die Strömungen in der Bucht war das Gefängnis ideal gelegen, da eine Flucht unmöglich schien. Insgesamt waren 1576 Häftlinge auf Alcatraz inhaftiert, unter ihnen befanden sich bekannte Kriminelle wie Al Capone, Machine Gun Kelly oder der deutsche Spion Erich Gimpel.

Die Insel kann man heute von San Francisco aus mit einer Fähre besuchen, dafür benötigt man Tickets. Da diese sehr beliebt sind, sind sie gerne mal 2-3 Monate im Voraus ausgebucht. Wir hatten keine Tickets vorab online bekommen können und sind zur Öffnungszeit an den Pier, um uns dort Standby-Tickets zu kaufen. Das heißt, falls Platz auf der Fähre ist, darf man noch mit drauf, ansonsten bekommt man sein Geld zurück. Wir hatten Glück und konnten mitfahren. Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten. Das Gefängnis kann man sich dann mit einer Audio-tour ansehen, die wirklich gut gemacht war. Sie führt einen durch den Gefängnistrakt und erzählt bildhaft von der Zeit, als Alcatraz noch ein aktives Gefängnis war. Hierbei bekommt man auch die Zellen zu sehen, die wirklich sehr klein sind, nur etwa 1,5 x 2,7 Meter groß. Sie sind mit Waschbecken, Toilette und einer harten, kleinen Pritsche ausgestattet. Die Häftlinge hielten sich den Großteil des Tages in diesen kleinen Zellen auf und wurden schwer bewacht. Gesprochen werden durfte nur am Arbeitsplatz oder in der Kantine. Für Regelbrüche gab es Isolationshaft in kerkerähnlichen Zellen ohne Licht. Es gab zwar zahlreiche Fluchtversuche aus dem Hochsicherheitsgefängnis, jedoch scheiterten alle. Bis auf die mysteriöse Flucht von Frank Morris und zwei weiteren Insassen, die im Jahr 1962 aus ihren Zellen verschwunden. Sie gruben sich ihren Weg durch die Belüftungsgitter der Zellen mit Löffeln frei. Von dort gelangten sie nach draußen und verschwanden mit einem selbst gefertigten Schlauchboot. Teile ihres Bootes wurde an Land gespült und es wird vermutet, dass die drei Männer ertranken. Ihre Leichen wurden jedoch nie gefunden.

Wir fanden Alcatraz sehr eindrucksvoll, durch die Audiotour kann man sich das Leben im Gefängnis bildhaft vorstellen. Ein sehr trauriger und etwas gruseliger Ort. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall, wenn man Glück hat und Karten ergattern kann. Die Insel an sich ist auch sehr schön, es wurden viele Blumen gepflanzt und man findet dort einige Seevögel.

Yosemite National Park

Wir ließen San Francisco hinter uns und fuhren wieder in die Natur. Das nächste Ziel: der bekannte Yosemite Nationalpark, der sich entlang der westlichen Hänge der Sierra Nevada erstreckt. Er ist der drittälteste Nationalpark der USA und auch weltweit und wurde 1984 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Hier findet man beeindruckende Felsen aus Granit, tosende Wasserfälle, klare Bäche und eine große Artenvielfalt. Das Yosemite-Valley lockt die meisten Besucher an, von hier aus kann man viele Wanderungen machen und die heraufragenden Felslandschaften bestaunen. Als wir im Mai dort waren hatten wir im Tal sehr sommerlich-warme Temperaturen.

Die beeindruckenden Yosemite Falls

Ein Highlight im Park sind die Yosemite Falls, die zu den höchsten Wasserfällen der Welt gehören. Ihre Gesamthöhe beträgt 739 m und sie sind in drei Teile aufgeteilt: die Upper Falls, Middle Falls und Lower Falls. Zu den Lower Falls führt ein kurzer, leichter Wanderweg. Auch die Upper Falls kann man besuchen, benötigt jedoch viel Zeit und Ausdauer. Wir haben uns deshalb auf den kurzen Wanderweg beschränkt, hier hat man tolle Sicht auf die tosenden Wassermassen. Da wir im Frühling im Park waren, führten die Yosemite Falls sehr viel Wasser, was wirklich beeindruckend aussah.

Wanderung zum Mirror Lake

Vom Parkplatz beim Campground kann man in ca. 30 Minuten zum Mirror Lake laufen. Dieser liegt direkt zwischen North Dome und Half Dome und ist das letzte Überbleibsel eines großen Gletschersees. Der Wanderweg zum See ist sehr einfach und führt durch den Wald. Der Mirror Lake trägt seinen Namen zurecht, da seine Oberfläche die umliegende Berglandschaft super schön spiegelt.

Wahnsinns-Aussicht beim Glacier Point

Falls die Glacier Point Road geöffnet ist (normalerweise ab Mai), solltet ihr diese unbedingt entlangfahren. Sie befindet sich parallel zur Straße, die ins Yosemite Valley führt und bietet nochmal ganz andere Aussichten auf den Yosemite Nationalpark. Entlang der Straße findet man tollte Aussichtspunkte, wie den Washburn Point. Am Ende liegt dann der Glacier Point. Vom Parkplatz aus ist es noch ein kurzes Stück zu laufen, dann kann man direkt ins Yosemite Valley blicken. Hier wurde uns die Größe des Tals und der umliegenden Felsen erst richtig bewusst. Von hier sieht man auch den berühmten Half Dome Felsen mit seiner charakteristischen Halbkugelform gut. Den 2693m hohen Berg kann man auch besteigen, die Wanderung dauert jedoch 10-12 Stunden hin und zurück und man braucht eine spezielle Genehmigung. Wir haben die Aussicht aus der Ferne genossen.

Auf zu den Riesenbäumen im Sequoia National Park

Vom Yosemite Nationalpark ging es direkt weiter zum Seqouia Nationalpark. Hier findet man tolle Landschaften, riesige Berge, tiefe Canyons und die größten Bäume der Welt! Und zwar die Riesenmammutbäume, die eine Höhe von mehr als 80m und einen Durchmesser von über 11m erreichen können. Sequoia gehört zu unseren Lieblingsparks während unseres Roadtrips – einfach, weil wir Bäume lieben und total faszinierend finden.

Moro Rock für die Weitsicht über den Park

Um uns einen Überblick zu verschaffen sind wir zunächst zum Moro Rock gefahren. Den kann man über 350 Treppenstufen besteigen und hat so eine gigantische Aussicht über das Tal und die umliegenden Berge.

Auto Log – der Baum auf dem die Autos fuhren

Der Auto Log ist ein im Jahr 1917 gefallener Riesenmammutbäum, der in eine Besucherattraktion verwandelt wurde. Auf dem Stamm wurde eine Art Parkplatz ausgehöhlt, auf den die Besucher damals noch fahren konnten, um ihnen so die Größe der Bäume zu vermitteln. Doch auch ein Mammutbaum hat irgendwann zu viel, durch Fäulnis und die vielen Autos wurde der Stamm brüchig. So kann man heute nicht mehr auf dem Auto Log fahren, doch auch so wird einem die Größe der Bäume bewusst, wenn man winzig neben der Wurzel des umgestürzten Baums steht.

Mit dem Auto durch den Tunnel Log

Ein weiteres Beispiel, das die unfassbare Größe der Bäume zeigt, ist der Tunnel Log. Der Riesenbaum fiel 1937 über die Crescent Meadow Road, daraufhin wurde ein Tunnel durch den Baumstamm geschlagen. Seitdem kann man durch den Tunnel Log hindurchfahren, und passt locker mit dem Auto durch!

General Sherman Tree

Im Seqouia Nationalpark findet man tatsächlich auch den größten lebenden Baum der Erde – nach Volumen. Sein Alter wird auf 1900 bis 2500 Jahre geschätzt. Er ist 83,8 m hoch und hat einen Durchmesser auf Brusthöhe von 8,25 m. Den mächtigen Baum kann man über einen kurzen Wanderweg besuchen. Er ist wirklich massiv, da er auch nach oben hin einen sehr großen Durchmesser aufweist. Ein echtes Baumwunder.

Das sind nur drei bekannte Exemplare der Riesenmammutbäume, die man im Seqouia Nationalpark bewundern kann. Fährt oder spaziert man durch den Park, findet man unzählige der orange-roten Riesen. Wir fanden sie einfach wunderschön und beeindruckend. Ein weiteres Highlight war dann für uns noch die Begegnung mit einem Bären, als wir gerade durch den Wald spazierten. Zum Glück war dieser relativ klein und nicht an uns interessiert, dennoch hatten wir ein mulmiges Gefühl, und waren froh, die Situation unbeschadet überstanden zu haben.

Entlang der Küste Kaliforniens auf dem Big Sur / Highway 1

Den Highway 1 entlang der Küste von San Francisco nach Los Angeles solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Da wir zuvor im Sequoia Nationalpark waren, sind wir zurück an die Küste nach Monterey gefahren und von dort dann nach Los Angeles zurück. Der erste Abschnitt des Highway 1 ist der sogenannte Big Sur, der ca. 145 km von Carmel-by-the-sea bis San Simeon führt. Dieser Küstenstreifen ist wirklich ein Traum. Während der Fahrt findet man tolle State Parks, Brücken und natürlich immer wieder die umwerfende Sicht auf den Pazifik.

Point Lobos State Park

Der Point Lobos State Park befindet sich gleich in der Nähe von Carmel-by-the-sea und war unser erster Halt auf dem Big Sur. Fährt man mit dem Auto in den Park kostet das 10$ Eintritt, ich empfehle euch, direkt an der Straße kostenlos zu parken und in den Park zu laufen. Der State Park gehört zu den schönsten an der Küste und bietet viele Wanderwege entlang des Ozeans. Zwischendurch kommt man an kleinen Stränden vorbei und hat immer wieder tolle Sicht auf die Klippen und die tosenden Wellen. Ab und zu sieht man Seelöwen am Strand liegen. Läuft man den Wanderweg an der Küste entlang kommt man bei der Whalers Cabin vorbei, die von chinesischen Fischern gebaut wurde. Heute ist sie ein Museum, man findet im Garten des Museums echte Walknochen, die beeindruckend groß sind. Schließlich kommt man ganz vorne am Point Lobos, einem vorgelagerten Felsen an, hier ist die Sicht nochmal ganz wundervoll.

Über schöne Brücken

Fährt man den Big Sur weiter nach Süden, überquert man zwei besonders schöne Brücken. Die erste ist die Rocky Creek Bridge, kurz darauf kommt die Bixby Creek Bridge. Bei beiden lohnt es sich, kurz anzuhalten. Hier kann man die Aussicht auf die Küste genießen, mit der Brücke bietet sich so ein tolles Bild.

McWay Falls

Unbedingt anhalten solltet ihr auch bei beim McWay Falls, ein 24 m hoher Wasserfall an der Küste von Big Sur, der in den Pazifik fließt. Er befindet sich im Julia Pfeiffer State Park, auch hier kann man wieder gut an der Straße parken. Vom State Park führt ein kurzer Wanderweg durch einen Tunnel unter dem Highway durch zum Aussichtspunkt. Von dort kann man den Strand sehen, in den der Wasserfall fließt. Er ist zwar recht klein, jedoch ein schöner Anblick.

Seeelefanten bestaunen in San Simeon

Kurz vor San Simeon kann man unzählige Seeelefanten sehen. Der Elephant Seal Vista Point befindet sich direkt am Highway und hier tummeln sich die riesigen Tiere am Strand. Vor allem die Männchen sind sehr groß und sehen sehr speziell aus. Je nach Jahreszeit kommen die Tiere aus verschiedenen Gründen an den Strand. Bei unserem Besuch im Mai kamen sie, um ihre alte Haut abzuwerfen. Man kann hier ewig stehen und die faszinierenden Tiere beobachten, vor allem wenn die Männchen ihre kleinen Machtkämpfe ausfechten.

San Simeon selbst ist ein winziger Ort, der gefühlt nur aus Hotels besteht. An der Küste gibt es einen schön angelegten Park mit Spazierwegen und vielen Bänken.

Durch das kleine Örtchen Cambria schlendern

Nur etwa 6 km von San Simeon entfernt befindet sich das kleine Städtchen Cambria. Hier leben ungefähr 6.000 Menschen und die Stadt hat total Charme. Im Stadtkern gibt es schöne Läden, Boutiquen und Cafés. Besonders gefallen hat uns der Soto’s True Earth Market. Hier gibt es viele tolle Produkte in bio und auch vegan. Zudem gibt es eine französische Bäckerei in Cambria. Der kleine Ort lädt einfach zum Schlendern an einem gemütlichen Tag ein.

Letzter Stopp: die Küstenstadt Santa Barbara

Ungefähr 2 Stunden vor Los Angeles befindet sich Santa Barbara. Die Stadt ist superschön, hier kann man gut einen Zwischenstopp einlegen. Die weißen Häuser werden von Palmen und bunten Blumen gesäumt und die Innenstadt punktet mit schönen Läden und einer Fußgängerzone. Als wir dort waren, gab es dort auch einen schönen Markt mit lokalen Produkten. Wir haben Santa Barbara als letzten Stopp vor der Rückfahrt nach Los Angeles und Abgabe des Mietautos sehr genossen.

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1 Kommentar

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